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Goldman-Sachs-Studie für die Pharmaindustrie

Die Studie hätte wohl nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Sie war von Goldman-Sachs für ihre Kunden gedacht: Die Pharmaindustrie.

Mit deutlichen Worten wird darin aufmerksam gemacht, dass die Gesundung der Patienten geschäftsschädigend ist und es werden Lösungen aufgezeigt, wie die Branche schrumpfende Märkte (gesundwerdende Menschen brauchen keine Medizin mehr) ausgleichen kann.

Hier zeigt sich, wie ehrlich man hinter verschlossenen Türen das Geschäftsmodell „Kranker Mensch“ finanztechnisch betrachtet.

 

Quelle: Goldman-Sachs-Studie für das Pharma-Kartell: Gesunde sind schlecht für´s Geschäft? – René Gräber – Der Blog

Atemlos…

…sollte keiner sein…

Aber allzu oft atmen wir ungesunde Luft. Das muss zumindest in den eigenen 4 Wänden nicht sein.

Die Feinstaubdiskussion wurde lange und zäh geführt. Resultat waren und sind Regulierungen für den Straßenverkehr. Sie haben keine grüne Plakette? Na dann kann es Probleme bei der Stadteinfahrt geben…

Aber die kleinen Staub-Partikel lösen nicht nur im Straßenverkehr Asthma aus. Bereits 2006 hat der Stern davor gewarnt, die Sache zu einseitig zu betrachten.

Denn die Konzentration an Feinstaub ist im Freien oft bedeutend geringer als in Haushalten. Auch in Kindergärten und Schulen, so ergaben Untersuchungen der Landesbehörden, finden sich signifikant mehr Schadstoffe in der Atemluft als im Außenbereich.

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Vertrauen in Lebensmittel (Teil 2 von 3)

Teil 2 – die Sicht von foodwatch: „Lobbyverein verfälscht eigene Studienergebnisse“

Das soll ja schon mal vorkommen.

Bei vielen Gelegenheiten bekunden aufgeschlossene, interessierte Menschen, dass sie mehr wissen wollen!

foodwatch schreibt: „…ob es um Herkunftsangaben geht oder um den Einsatz von Agrargentechnik: Die Menschen wünschen sich mehr Informationen über Lebensmittel. So hat es eine ganze Reihe von Umfragen ermittelt. Da überraschte eine neue Studie, veröffentlicht vom Lobbyverein „Die Lebensmittelwirtschaft“: Demnach fordert eine große Mehrheit der Verbraucher „keine zusätzlichen oder umfangreicheren Informationen aktiv ein“. Vorhandene Informationen nutzten sie zudem „nicht oder kaum“. Fazit der Branchenlobbyisten: Die ganze Debatte um mehr Transparenz gehe an den Menschen völlig vorbei.

Sind Sie auch so verblüfft wie wir es waren, als wir diese Analyse lasen? Die Aufklärung: Der Verein „Die Lebensmittelwirtschaft“ hat die Ergebnisse der Studie in seiner Pressemitteilung ähnlich geschönt wie mancher Hersteller den Zuckergehalt seiner Frühstücksflocken.“

Die Transparenz bei Lebensmittel-Kennzeichnungen bietet immer wieder Anlass zu Diskussionen.

 

Die Lebensmittelwirtschaft.org hat eine Studie zu diesem Thema erstellen lassen und veröffentlicht. Weshalb die das gemacht hat, kann man an der Begrifflichkeit „Reputationsstudie“ erkennen. Und die Fragen sowie die Zusammenstellung der Fragen sind geschickt gestaltet worden.

Denn die Ergebnisse sind je nach Zielsetzung einfach zu interpretieren bzw. einfach für verschiedene Argumentationslinien zu nutzen. Wenn man eine Reputation von dieser Umfrage erwartet, wird man daher die Ergebnisse entsprechend darstellen. Man muss ja nicht alles sagen… nur das Wesentliche 😉

Lesen Sie hier die Meinung von foodwatch zur Interpretationsidee von Der Lebensmittelwirtschaft:

Lobbyverein verfälscht eigene Studienergebnisse | foodwatch.



Vertrauen in Lebensmittel (Teil 1 von 3)

Teil 1 – die Sicht von „Die Lebensmittelwirtschaft“

Die Transparenz bei Lebensmittel-Kennzeichnungen bietet immer wieder Anlass zu Diskussionen.

Nun hat die Lebensmittelwirtschaft.org eine Studie zu diesem Thema erstellen lassen und veröffentlicht.

Hier die Kurzfassung des Sudienergebnisses aus der Sicht von Herrn Becker-Sonnenschein:

 

Kurz zum Leitbild dieser Organisation:

Leitbild

  • DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT stellt die eigene Position offen und transparent dar und ist Ansprechpartner für die Medien.
  • Sie hört den Argumenten der unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräfte zu.
  • Sie respektiert die anderen Meinungen.
  • Sie bringt eigene Positionen fundiert und sachbezogen in den Dialog ein. Dabei unterstützt ein unabhängiger Expertenbeirat, der wissenschaftlich aufbereitete Inhalte beisteuert.
  • Sie setzt mediale Impulse und zeigt Perspektiven auf.
  • Sie überlässt den Meinungsmarkt nicht anderen alleine.

Machen Sie sich doch selbst ein Bild, ein weiteres folgt in Teil 2 und eine vielleicht interessante (An-)Sicht kommt in Teil 3…

Hohes Vertrauen in Lebensmittel – Info / Wissenschaft, Sicherheit / Qualität, Transparenz / Know-How – Die Lebensmittelwirtschaft – Weil Essen Gesellschaft ist.

oder http://www.lebensmittelwirtschaft.org/?p=3534

Vielleicht sollte ich ergänzen, das es sich um eine sogenannte Reputationsstudie handelt… und wie kann es anders sein, ist das Ergebnis eine außerordentliche Reputation für die Lebensmittelindustrie:
„Eine von DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT in Auftrag gegebene Reputationsstudie zeigt: die Verbraucher bringen den in Deutschland angebotenen Lebensmitteln ein hohes Vertrauen entgegen.“

…aber warten wir mal auf Teil 2, ob das alle so sehen, denn Studien haben ja bekanntlich durchaus ihre Tücken…